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Wettstreit in Debate Hall: Targeting-Spezialisten überzeugen Zuhörer

„Wer zielt am besten?“ lautete die Frage, die sieben Targetingprofis – Agenturchefs und Werbetreibende – dem Publikum in der Debate Hall stellten. Sowohl zu Beginn als auch am Ende des “Targeting Competition” wurde dem Publikum diese Frage gestellt. Und siehe da: Nach der einstündigen Diskussion hatten viele der Zuhörer ihre Meinung geändert – zugunsten der Targeting-Spezialisten.

An der Diskussionsrunde nahmen teil: Dr. Oliver Rengelshausen (Leiter E-Commerce Thomas Cook), Stefan Noller (CEO Nugg Ad), Wolfgang Bscheid (Geschäftsführer mediascale), Matthias Pantke (Geschäftsführer AdScale), Oliver Busch (Geschäftsführer ad pepper media), Thomas Duhr (Leiter des Arbeitskreises Targeting im BVDW und Vize-Präsident IAB Europe) und Dr. Clemens Riedl (CEO StudiVZ)

Zu Beginn der Diskussion waren noch ein Drittel der Zuhörer der Überzeugung, große Social Networks mit vielen Userprofilen könnten Targeting am besten:

  1. Große Social Networks mit vielen Userprofilen 33,3
  2. Targeting-Spezialisten 25,0
  3. Media-Agenturen mit vermarkterübergreifenden Angeboten 17,6
  4. Online-Vermarkter mit speziellen Angeboten 10,2
  5. keiner der Anbieter 7,4
  6. Werbungtreibende, die direkt über Profildaten verfügen 6,5

Nach einer Stunde engagierter Diskussion sah die Meinung des Auditoriums anders aus – die Argumente der Targeting-Spezialisten in der Runde haben am besten gezielt: Über 40 Prozent waren nun auf ihrer Seite.

  1. Targeting-Spezialisten        42,4
  2. Große Social Networks mit vielen Userprofilen        19,7
  3. keiner der Anbieter        13,6
  4. Online-Vermarkter mit speziellen Angeboten       12,1
  5. Media-Agenturen mit vermarkterübergreifenden Angeboten        7,6
  6. Werbungtreibende, die direkt über Profildaten verfügen        4,5

Veröffentlicht am 23. September 2009 1 Kommentar 1 Kommentar

Wolfgang Bscheid: “Intelligentes Targeting und Profiling sind die Zukunft”

Interviewreihe zum Thema Performance Marketing: Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer mediascale.

wbscheidWas verbinden Sie mit Performance Marketing?

Bscheid: Performance Marketing ist in der Lage, messbare Leistung zu günstigen Konditionen zu liefern. In den letzten Jahren lag der Fokus vor allem auf dem Einkauf von sehr kosteneffizienten Reichweiten. Die dadurch zu erzielenden Leistungsgewinne sind heute aber fast ausgeschöpft. Der nächste große Effizienzgewinn liegt in der Vermeidung von Streuverlusten. Intelligente Targeting- und Profiling-Lösungen sind daher die Zukunft.

Was ist aus Ihrer Sicht eine gute Performance im Digitalen Marketing?

Bscheid: Ein performance-orientierter Media-Einkauf, gepaart mit einer modernen Systematik zur Kampagnensteuerung legt die Basis für eine effiziente Kampagne. Dabei muss die Leistung exakt auf die Ziele des Kunden abgestimmt sein. Denn billig ist nicht gleichzusetzen mit effizient. Und Kunden, die mehr als zwei Millionen Euro im Jahr im Web ausgeben, sollten sich intelligente Dashboard-Lösungen aufbauen, die Kampagnenergebnisse und deren Interaktion analysieren.

Wie wird eine gute Performance gemessen?

Bscheid: Zwei Faktoren sind hier entscheidend. Erstens, eine solide und verbindliche Zielvereinbarung zwischen Kunde und Agentur. Zweitens, moderne und leistungsfähige Messsysteme, die eine möglichst umfassenden Leistungsdiagnose von Kampagnen ermöglichen. Dabei sollte es zweitrangig sein, ob das Kundenziel Abverkauf oder Markenbildung ist. Denn auch die Steigerung von Bekanntheit, Sympathie oder Kaufbereitschaft lässt sich heute sehr exakt erfassen.

Veröffentlicht am 6. Mai 2009 Kein Kommentar