Zwischen der bayerischen Hauptstadt München und Köln am Rhein sind es ungefähr 620 Kilometer – eine Strecke, die man normalerweise per Flugzeug, Bahn oder Auto zurücklegt. Nicht so 15 Mitarbeiter der Performance-Marketing-Agentur Zieltraffic: Um an der Kongressmesse dmexco teilzunehmen, schnüren sie am Sonntag, den 20. September, vormittags ihre Joggingschuhe und laufen – drei Tage lang, 24 Stunden pro Tag, bei jedem Wetter. Mit dabei: die Vorstände Bernd Stieber und Werner Kubitscheck.

Moritz Fahsig, Bernd Stieber, Svenja Czock und Werner Kubitschek (v.l.)
Jedes Teammitglied wird auf dem Weg nach Köln etwa alle zehn Stunden fünf bis zehn Kilometer joggen. Pünktlich zum Start der dmexco am 23. September will die Gruppe aus Bayern dann den Eingang Nord des Messegeländes in Köln erreichen. Dort werden sie nicht nur von Frank Schneider, Director Marketing, Sales & Operations der Koelnmesse, begrüßt, sondern auch von Vertretern der Betterplace Stiftung. Denn das Zieltraffic-Team läuft für einen guten Zweck: Es unterstützt mit dem Lauf die Hilfsorganisation “Stars of Tomorrow – Kampf gegen HIV/Aids”, eine private Entwicklungshilfe-Initiative in Südafrika.
Jeder Kilometer, den das Zieltraffic-Team zurücklegt, wird in Geld umgewandelt. Bis zur Eröffnung der Messe will es eine Spendensumme von 10.000 Euro erlaufen haben – Trainingskilometer mit eingerechnet. Im August lief das Team bereits 823 Kilometer – das entspricht einer Summe von 2469 Euro.
Das Zieltraffic-Team bereitet sich hochmotiviert auf den Lauf zur dmexco vor: „Wir sind mit den Trainingszielen voll im Plan und fiebern dem Start entgegen.“ Wie es ihm auf der Strecke geht und wie hoch der aktuelle Spendenstand ist, berichtet Zieltraffic auf Facebook und per Twitter.
Betterplace sorgt dafür, dass das Geld dann zu 100 Prozent bei 25 Waisenkindern ankommt, deren Leben einen Monat lang finanziert wird. Mit der Spende sollen zudem 600 Trikots und 60 Fußbälle angeschafft werden. Übrigens: Jeder kann das Projekt unterstützen, etwa durch Spenden oder anhand einer Anfrage auf der Aktionsseite. Die Logos der Spender werden dann dort angezeigt.
Von Doris Eichmeier
Veröffentlicht am 31. August 2009
Alison Fennah, Executive Director EIAA, über die Media Multi-Tasker:
“Im europäischen Onlinemarkt zeichnet sich ein interessanter Trend ab: immer mehr Europäer surfen beim Fernsehen gleichzeitig im Internet. Unser aktueller Media Multi-Tasking Report 2009 hat ergeben, dass 22 Prozent von ihnen Web und TV bereits regelmäßig parallel nutzen. Gegenüber 2006 ist die Anzahl der so genannten „Media Multi-Tasker“ europaweit um 38 Prozent gestiegen. In Deutschland wuchs die Zahl der Media Multi-Tasker seit 2006 um 12 Prozent. Knapp jeder Fünfte in Deutschland surft also bereits beim Fernsehschauen gleichzeitig im Internet (19 Prozent).
Media Multi-Tasker nutzen das Netz dabei deutlich aktiver. Besonders Online-Netzwerke und Instant-Messaging-Dienste sind bei ihnen sehr beliebt. Und das auch unterwegs: Nahezu ein Viertel der deutschen Parallelnutzer surft bereits regelmäßig über das Handy im Internet. Weiterhin hat die parallele Nutzung von TV und Internet Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten der deutschen Multi-Tasker. Diese kaufen beinahe doppelt so häufig im Internet ein als Nutzer, die nicht zur Parallelnutzung von TV und Internet neigen (12 vs. 8 Einkäufe), und geben dabei 10 Prozent mehr Geld aus. Im europäischen Vergleich fällt dieses aktive Einkaufsverhalten noch deutlicher auf (12 vs. 7 Einkäufe). Durchschnittlich geben die europäischen Parallelnutzer 26 Prozent mehr Geld für Einkäufe im Netz aus als die Nicht-Multi-Tasker.
Für Werbetreibende ist es wichtig, diesen Trend, diese Zielgruppe und ihre Verhaltensweisen zu verstehen, um effizient Werbekampagnen einzusetzen. Die folgenden Aspekte sollten sie dabei beachten:
- Kampagnen einheitlicher gestalten
Immer mehr Media Multi-Tasker kommunizieren über soziale Netzwerke und sind virtuell im Netz präsent. Botschaften und Kampagnen sollten daher über alle Plattformen und Online-Elemente hinweg einheitlich dargestellt werden.
- Neue Technologien und Trends nutzen
Media Multi-Tasker sind technikbegeistert und gehören zu den Early Adopters. Um für diese Zielgruppe erfolgreiche Kampagnen zu entwickeln, müssen Werbetreibende wissen, welche Trends angesagt sind und wie sich diese zukünftig entwickeln.
- Location, Location, Location
Media Multi-Tasker sind Vorreiter bei der Nutzung des mobilen Internet aufgrund eines sich ständig erweiternden Spektrums an Orten und Geräten. Für Werbetreibende bietet dies völlig neue Möglichkeiten, Multi-Tasker sowohl an festen Orten als auch unterwegs zu erreichen.
Es bleibt also festzuhalten – die steigende Parallelnutzung des Internet und anderer Medien erhöht die Bedeutung crossmedialer Online-Kampagnen. Die Vorteile des Mediums Internet wie Interaktivität, Reichweite, Messbarkeit und Targeting sollten voll ausgeschöpft werden, um Kampagnen kontinuierlich zu optimieren.”
Von Klaus Eck
Veröffentlicht am 28. August 2009
Dr. Christoph Röck, Geschäftsführer affilinet, über die enorme Bedeutung des „Code of Conduct“ des BVDW für die weitere Entwicklung des Affiliate Marketings.
Seit Monaten wird das Thema ‘PostView’ im Affiliate-Marketing von Netzwerken, Advertisern, Publishern und Agenturen heiß diskutiert. Dabei werden häufig Befürchtungen im Hinblick auf das PostView-Tracking – also dem Setzen eines Cookies zur Werbeerfolgsmessung auf die Einblendung eines Werbemittels – geäußert, die sich auf die richtige Zuordnung fälliger Provisionen beziehen. Diese Bedenken nehmen wir ernst. Gleichzeitig können die neuesten technologischen Entwicklungen von Netzwerken wie unsere Efficient Reach Technologie und das Schaffen allgemein verbindlicher Standards diese Gefahren vermeiden, so dass PostView-Kampagnen für das Performance-Marketing enorme Vorteile bieten.
Die große Chance der PostView-Messung liegt darin, Online-Werbemedien auf Basis performancebasierter Abrechnung zu nutzen, die sonst nur über TKP-Buchungen erreicht werden können. Zudem schafft sie die Basis für ein über alle Kanäle hinweg einheitliches Controlling- und Vergütungssystem mit der Möglichkeit, drastische Effizienzgewinne im Onlinemarketing zu realisieren. Gerade in der heutigen Zeit, in der Effizienz im Online-Marketing immer wichtiger wird, ist dies ein großes Thema.
Der vom BVDW ins Leben gerufene “Code of Conduct” ist ein wichtiger Schritt, die Marktteilnehmer auf gleiche Qualitätsstandards festzulegen. Nur so ist es möglich, Affiliate Marketing langfristig und dauerhaft als seriöses und glaubwürdiges Marketing-Instrument zu positionieren. Als einer der Unterzeichner dieser Selbstverpflichtung und aktives Mitglied des Arbeitskreises Affiliate Marketing im BVDW tragen wir unseren Teil zur Qualitätssicherung im Affiliate Marketing bei. Die aktuellen weitreichenden Ergänzungen des “Code of Conduct” greifen speziell das Thema PostView auf und setzen klare Regeln für die performancebasierte Steuerung von Display-Advertising. Damit reagiert der BVDW richtig und konsequent auf Missbrauchsfälle im Bereich der PostView-Kampagnen. Wir sind überzeugt, dass die beschlossenen strengen Standards die gesamte Branche professionalisieren und weiterbringen. Nicht alle Marktteilnehmer haben sich bisher diesen strengen Regeln des BVDW unterworfen. Advertisern empfehlen wir daher, nur mit Netzwerken zusammenzuarbeiten, die sich schriftlich verpflichtet haben, diese strengen Standards einzuhalten. Unterstützung bietet auch das Informationsdokument „Kriterien zur Auswahl eines PostView Providers“.
PostView-Kampagnen schlagen die Brücke zwischen klassischer TKP-Mediabuchung und dem rein abverkaufsorientierten Affiliate Marketing und sind aus meiner Sicht für Marketingverantwortliche eine echte Chance, mit den richtigen Umsetzungspartnern die Verteilung von Marketingbudgets zu optimieren.
Von Doris Eichmeier
Veröffentlicht am 27. August 2009
Interviewreihe zum Thema Affiliate Marketing: Thomas Hessler, CEO der Zanox.de AG
Welche Trends bestimmen derzeit das Affiliate Marketing? Welche Bedeutung gewinnen etwa Social Media für das Affiliate Marketing?
Hessler: Es gibt einen deutlichen Trend hin zu Third-Party Applikationen, die auf einzelne Bedürfnisse und das individuelle Angebot von Publishern wie Advertisern zugeschnitten sind. Dafür müssen die Affiliate Netzwerke ihre Schnittstellen öffnen und dürfen das Potenzial ihrer kollektiven Intelligenz nicht unterschätzen. Nur durch das Einbeziehen von externen Entwicklern können Netzwerke dem steigenden Bedarf an individuellen und flexiblen Lösungen für ihre Partner nachkommen. Social Media sind hierbei das wichtigste Instrument, um den Informations- und Wissensaustausch aller Partner zu gewährleisten. Außerdem steigt die Nachfrage für Tools zur Monetarisierung von Community-Plattformen und User-generated Content im Allgemeinen.
Welche Bedeutung messen Sie Mobile Media als Kanal für das Affiliate Marketing bei?
Hessler: Das große Potential, das von Mobile Marketing ausgeht, wird in naher Zukunft noch sehr viel weiter wachsen. Es gibt mittlerweile mehr als drei Milliarden Mobiltelefone auf der ganzen Welt. Diese Zahl wächst schnell weiter. Das heißt für die Affiliate Marketing-Branche, dass sie sich darauf einstellen muss: Der Bedarf an fortgeschrittenen, mobilen Features wird steigen. Zum ersten Mal werden rein Web-basierte Tools in die Mobile Welt integriert werden können.
Unterstützen Sie den “Code of Conduct” des BVDW, der seit 2008 die missbräuchliche Anwendung von Affiliate-Links eindämmen will?
Hessler: Wir haben uns im vergangenen Jahr dazu entschieden, einen eigenen Code of Conduct für unser globales Netzwerk zu schaffen. Dabei ging es uns hauptsächlich darum, einen Code of Conduct zu etablieren, der noch weiter geht, als der des BVDW [Anmerkung der Redaktion: Der Code of Conduct des BVDW richtet sich am deutschen Markt aus] – der nicht nur deutsche, sondern internationale Rechtsprechungen und Datenschutzrichtlinien berücksichtigt. Im September werden wir eine erweitere Version unseres Code of Conducts vorlegen, der zusätzlich zu den Qualitätsrichtlinien für Publisher klare Richtlinien für unsere Advertiser definieren soll. Dafür haben wir vorher das Feedback unserer wichtigsten internationalen Partner eingeholt und es in einem weiteren Kapitel abgebildet.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Merchants und Affiliate-Partnern ist elementar für den Erfolg von Affiliate-Programmen. Wo sehen Sie typische Problemfelder und wie können diese behoben werden?
Hessler: Ein typisches Spannungsfeld zwischen Advertisern und Publishern ist eine von einander abweichende Erwartungshaltung: Das betrifft in erster Linie die Erwartung an die Leistung und die Qualität, die aus Sicht der einen von den anderen Seite erbracht werden soll, ebenso wie an verschiedene Vergütungsmodelle. Wir als Netzwerk verstehen uns dabei als fairer Mittler, aber auch als Instanz, die klare Qualitätsstandards setzt, um die Transparenz zwischen allen Partnern zu gewährleisten.
Die Post-View-Messung gilt als spannende Entwicklung im Affiliate Marketing. Welche Gefahren, welche Chancen sehen Sie?
Hessler: Dank Post-View-Tracking sind Marketing und Sales keine getrennten Welten mehr: Die größte Chance liegt in der erfolgreichen Kombination von Branding und Performance-Marketing. Denn Advertiser wollen nach wie vor Branding betreiben, aber eben erfolgsbasiert. Dabei muss nur vermieden werden, dass eine doppelte Berechnung mit anderen Online-Marketing-Kanälen stattfindet. Deswegen sollte der Advertiser die User Journey über ein einheitliches Tracking-System verfolgen. Das gelingt nur, wenn er ein zentrales Performance-Netzwerk für alle Advertising-Formen nutzt.
Wie hoch sollte das Affiliate-Marketing-Budget eines Online-Shops Ihrer Meinung nach sein?
Hessler: Es gibt zahlreiche Tipps für einen gelungenen Marketing-Mix. Allerdings ist der Bereich Affiliate Marketing hier gesondert zu betrachten. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten beobachten wir zunehmend eine Verschiebung der Etats: Performance-basiertes Marketing wird aus Vertriebs-Budgets bezahlt, nicht mehr aus Marketing-Etats. Diese Vertriebs-Budgets sind zwar skalierbar, müssen aber nicht beschränkt sein. Das macht Affiliate Marketing zu einem der krisensichersten Kanäle überhaupt.
Nennen Sie drei konkrete Dinge, die das Digitale Marketing 2009/2010 zum Erfolg führen werden.
Hessler: Offene Technologie-Schnittstellen, die Einbindung von Drittanbietern und Kreativität.
Was ist zur Zeit Ihr persönliches Lieblingsgadget?
Hessler: Mein Nabaztag „Manfredt“. Er steht bei mir daheim in der Küche und liest mir E-Mails oder meine RSS-Newsfeeds vor.
Was ist Ihr persönliches Lieblingstool im Web?
Hessler: Friendfeed – weil ich mich damit ganz einfach online und in Echtzeit austauschen kann.
Über welches Medium/Tool informieren Sie sich über die Neuigkeiten aus der Branche?
Hessler: Am liebsten informiere ich mich über Twitter und RSS-Newsfeeds, die ich auf meinem iPhone lese.
Haben Sie einen Twitter-Account? Welche Twitterer sind für Sie besonders spannend?
Hessler: Natürlich. Mein Twitter-Account ist @thomashessler. Andere Twitterer, die ich spannend finde, sind @GuyKawasaki, @Scobleizer und @richardbranson.
Von Klaus Eck
Veröffentlicht am 26. August 2009
Interviewreihe zum Thema Affiliate Marketing: Torben Heimann, Arbeitskreisleiter Affiliate Marketing im BVDW und Country Manager bei der TradeDoubler GmbH.
Womit beschäftigen sich aus Sicht des BVDW 2009 die Affiliates?
Heimann: Umsatz, Umsatz, Umsatz. Das gilt auch in 2009. Ergänzend zu etablierten Geschäftsfeldern, stehen insbesondere die Nutzung von Social Media und performancebasierter Displaywerbung (Post-View) im Mittelpunkt.
Wird sich der 2008 durch den BVDW ins Leben gerufene „Code of Conduct“ langfristig durchsetzen? Was sind hier die nächsten Ziele?
Heimann: Transparenz und Qualität sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Affiliate-Marketing. Der Code of Conduct inklusive der Post-View Erweiterung ist der Branchenstandard. Professionell und seriös arbeitende Affiliate-Netzwerke und Agenturen sind als Unterzeichner erkennbar. Sie verpflichten sich, die Einhaltung zu gewährleisten. Natürliche Marktmechanismen werden regeln, wer diese Standards nicht unterstützt. Als nächstes Ziel geht es um mehr Transparenz gegenüber den Publishern, z.B. hinsichtlich Stornierung von Umsätzen und Offenlegung der Trackinglogik, d.h. welcher Partner/Kanal erhält einen Sale zugeordnet.
Die Post-View-Messung gilt als spannende Entwicklung im Affiliate Marketing. Welche Gefahren, welche Chancen sehen Sie?
Heimann: Post-View bedeutet performancebasierte Displaywerbung. Sie bietet für den Advertiser die Chance, reichweitenstarke Umfelder bei ergebnisorientierter Vergütung zu nutzen. Dabei sollte dieser bei seinem Partner auf eine geeignete Technologie und auf Transparenz in der Nachvollziehbarkeit der Umsätze achten. Dann kann er die Potenziale richtig managen, optimieren und ausschöpfen.
Woran erkennt ein potentieller Kunde einen „guten“ Affiliate? Worauf muss er achten?
Heimann: Eine einfache Formel lautet: „Ein guter Affiliate vermittelt gute Umsätze.“ Der Advertiser kann und sollte die Qualität der Umsätze immer zeitnah bewerten. Vor Beginn der Zusammenarbeit müssen klassische Rahmenbedingungen wie die Angabe des Impressums und eine nachvollziehbare Beschreibung der Arbeitsweise des Affiliates gegeben sein. Sind diese gegeben, kann die Zusammenarbeit grundsätzlich immer starten.
Welche Trends bestimmen derzeit das Affiliate Marketing? Welche Bedeutung gewinnen etwa Social oder Mobile Media als Kanal für das Affiliate Marketing?
Heimann: Die Zukunft sieht rosig aus, der Werbeausgabenanteil für Affiliate Marketing wird auch in den nächsten zwei Jahren steigen. Social- und Mobile Media gewinnen sicherlich an Bedeutung, was aber nicht heißt, dass die bisherigen klassischen Kanäle im Affiliate Marketing abnehmen. Viel Potential sehe ich in Affiliate-Aplikationen.
Auf was dürfen sich die Besucher der dmexco 2009 freuen?
Heimann: Die Nachfrage nach Performance Marketing wächst weiter. Der Return on Investment (ROI) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dabei wird es immer wichtiger, alle Online-Marketingmaßnahmen wie Affiliate Marketing, Kampagnen, Suchmaschinen-Marketing und Kooperationen vergleichbar zu sehen, um sie miteinander abzustimmen und optimieren zu können. Auf der dmexco werden dazu Antworten gegeben. Ich freue mich auf gute Gespräche dazu.
Von Klaus Eck
Veröffentlicht am 26. August 2009
Interviewreihe zum Thema Affiliate Marketing: Bernadette Spahn, Head of Sales bei Webgains Deutschland – ad pepper media GmbH.
Welche Trends bestimmen derzeit das Affiliate Marketing? Welche Bedeutung gewinnt etwa Social Media für das Affiliate Marketing?
Spahn: In Zeiten knapper Marketingbudgets punktet Affiliate-Marketing durch die genaue Messbarkeit. Merchants bestimmen selbst, welche Provision ihnen ein Lead oder Sale wert ist. Zudem sind die Endverbraucher preissensibler denn je und nutzen verstärkt die von Affiliates angebotenen Rabatte und Gutscheine.
Ein weiterer Trend ist das Social Marketing. In Youtube, Flickr, Twitter, Facebook etc. steckt ein gewaltiges Potenzial für Affiliates. Immer mehr User verbringen mehr und mehr Zeit auf Seiten mit User-generiertem Content und viele Affiliates sind sehr innovativ und schnell, was die Möglichkeit angeht, solche Entwicklungen zu nutzen.
Welche Bedeutung messen Sie Mobile Media als Kanal für das Affiliate Marketing bei?
Spahn: Oft ist die Darstellung auf den Handy-Displays noch zu schlecht und die Kosten für die Nutzung des mobilen Internets sind noch zu hoch. Ich gehe aber davon aus, dass sich mittelfristig einiges tun wird und dies vor allem für kurzfristige Aktionen von Merchants sehr interessant sein könnte.
Unterstützen Sie den “Code of Conduct” des BVDW, der seit 2008 die missbräuchliche Anwendung von Affiliate-Links eindämmen will?
Spahn: Wir haben uns von Beginn an (2004) einen noch strengeren Ehrenkodex auferlegt, als dies nun im Code of Conduct festgehalten wurde. Inhaltlich gehen wir mit diesem absolut konform, eine Teilnahme ist daher reine Formsache.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Merchants und Affiliate-Partnern ist elementar für den Erfolg von Affiliate-Programmen. Wo sehen Sie typische Problemfelder und wie können diese behoben werden?
Spahn: Gerade durch die stark wachsende Anzahl neuer Partnerprogramme werden die meisten Affiliates mit irrelevanten Informationen überschüttet. Merchants sollten individueller auf Ihre Affiliates eingehen und proaktiv das persönliche Gespräch suchen. Hierdurch verschaffen sie sich auch einen besseren Überblick über die Bedürfnisse ihrer Partner und können individuell Content und Gutscheine zur Verfügung stellen, um Kooperationen auszubauen und zu optimieren.
Die Post-View-Messung gilt als spannende Entwicklung im Affiliate Marketing. Welche Gefahren, welche Chancen sehen Sie?
Spahn: Post-View-Tracking ist im Affiliate Marketing in anderen Ländern wie z.B. UK oder den USA schon recht lange ein vieldiskutiertes Thema, momentan aber vor allem in Deutschland und Frankreich sehr gefragt. Es bietet den Vorteil, dass reichweitenstarke Werbeflächen im Zusammenhang mit erfolgsabhängigen Online-Vermarktungsaktivitäten genutzt werden können. Grundsätzlich ist es jedoch von zentraler Bedeutung, dass klare Regeln bestehen, die für alle Beteiligten transparent und verständlich formuliert sind.
Wie hoch sollte das Affiliate-Marketing-Budget eines Online-Shops Ihrer Meinung nach sein?
Spahn: Bei Partnerprogrammen für Online-Shops geht es in der Regel um den Abverkauf der Produkte. Die Provisionen für den Verkauf von Produkten und somit die Gewinne für den Merchant sind genau kalkulierbar, weshalb es hier nach oben keine „Budgetgrenze“ geben sollte. Der Merchant macht mit jedem Verkauf Gewinn und wird hierfür keine Grenze festlegen wollen.
Welche Trends und Entwicklungen sollten Ihrer Meinung nach im September auf der dmexco diskutiert werden?
Spahn: Es sollten neue technische Features und die sich verstärkt bietenden internationalen Kooperationsmöglichkeiten im Affiliate Marketing thematisiert werden.
Über welches Medium/Tool informieren Sie sich über die Neuigkeiten aus der Branche?
Spahn: Newsticker, Blogs, Print und Flurfunk.
Welche Twitterer sind für Sie besonders spannend?
Spahn: Ich empfehle auf Twitter Shawn Collins (affiliatetip)
Von Klaus Eck
Veröffentlicht am 24. August 2009
Interviewreihe zum Thema Affiliate Marketing: Geschäftsführer Stefan Meiners von Vitrado – new directions GmbH.
Welche Trends bestimmen derzeit das Affiliate Marketing? Welche Bedeutung gewinnen etwa Social Media und Mobile Media für das Affiliate Marketing?
Meiners: Das ist sicherlich das Post View Tracking. Dadurch erschließen sich im Performance Marketing ganz neue Inventories, die bisher nur über TKP buchbar waren. Social Media und Mobile Media haben hingegen noch keinen großen Einfluss auf die Umsätze im Affiliate Marketing. Besonders spannend sind verschiedene Google Gadgets oder Smartphone Applications, die sich durch Performance Marketing refinanzieren. Darüber bekommen Endkunden echte Mehrwerte, ohne dass auf schlichte Banner-Einblendungen zurückgegriffen werden muss.
Welche Bedeutung messen Sie Mobile Media als Kanal für das Affiliate Marketing bei?
Meiners: Dieses Werbeumfeld wird zwar für Werbekunden zunehmend interessanter, auf Seiten der Affiliates stehen aktuell aber nur sehr eingeschränkt Vermarktungsmöglichkeiten zur Verfügung, da momentan überwiegend nur Session Tracking möglich ist. Ich glaube aber, dass sich ganz neue Affiliates mit neuen Geschäftsmodellen etablieren werden, sodass auch in diesem Bereich zusätzliche Revenues erzielt werden können.
Unterstützen Sie den “Code of Conduct” des BVDW, der seit 2008 die missbräuchliche Anwendung von Affiliate-Links eindämmen will?
Meiners: Grundsätzlich unterstützen wir die Idee des BVDW, für mehr Sicherheit und Transparenz im Performance Marketing zu sorgen. Die bloße Unterzeichnung des Code of Conduct reicht allerdings nicht aus. Neben den Netzwerken sind jetzt die Produktanbieter gefordert, damit Performance Marketing nachhaltig sicher und transparent wird. Dazu ist es unbedingt erforderlich, dass die Produktanbieter die von den Netzwerken angebotenen Tools auch nutzen.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Merchants und Affiliate-Partnern ist elementar für den Erfolg von Affiliate-Programmen. Wo sehen Sie typische Problemfelder und wie können diese behoben werden?
Meiners: Der Kanal Affiliate Marketing hat oftmals noch nicht den notwendigen Stellenwert innerhalb der Unternehmen. Daraus resultieren unterschiedlichste Probleme: Die personelle Besetzung innerhalb der Unternehmen ist häufig nicht ausreichend, um einen sehr komplexen Kanal wie das Affiliate Marketing auszuwerten und zu steuern. Auch notwendige Grundlagen in der technischen Infrastruktur der Merchants – angefangen bei optimierten Landingsites bis hin zum Aufsetzen von Einzellösungen für Top-Affiliates – werden meist nur sehr zögerlich geschaffen.
Die Post-View-Messung gilt als spannende Entwicklung im Affiliate Marketing. Welche Gefahren, welche Chancen sehen Sie?
Meiners: Die größte Chance im Post View Tracking liegt ganz klar in der Erschließung neuer Inventories im Affiliate Marketing sowie in der zusätzlichen Chance für Merchants, auch positive Branding-Effekte mit Hilfe einer Kampagne zu realisieren. Die größte Gefahr birgt die Komplexität beim Aufsetzen der Kampagnen: Merchants bzw. deren Agenturen müssen im Vorfeld sehr genau definieren, welche Platzierungen sie bedienen wollen. Klare Richtlinien und eine funktionierende Cookie-Weiche sind dazu Grundvoraussetzungen. Ansonsten entstehen wie in jedem Geschäft, bei dem Geld verdient werden kann, unnötige Kosten oder negative Imageeffekte für den Produktanbieter.
Wie hoch sollte das Affiliate-Marketing-Budget eines Online-Shops Ihrer Meinung nach sein?
Meiners: Entscheidend für erfolgreiches Affiliate Marketing ist, dass das Programm in der Prämie wirklich attraktiv für den Partner ist und einen hohen EPC (Earnings per 100 Clicks) ausweist. Wenn dazu noch die Rahmenbedingungen – wie gut ist die Shop-Conversion, welche Informationen stehen den Partnern zur Verfügung etc. – einmal richtig aufgesetzt sind, ist der Erfolg planbar. Auch wenn durch Post-View-Kampagnen der Marketingeffekt immer wichtiger wird, ist Affiliate Marketing immer noch Vertrieb. Und im Vertrieb sollte das Vertriebsbudget unendlich sein.
Welche Trends und Entwicklungen sollten Ihrer Meinung nach im September auf der dmexco diskutiert werden?
Meiners: Ich würde mir das Thema Alternative Tracking-Varianten zu dem bald aussterbenden Cookie-Tracking wünschen.
Nennen Sie drei konkrete Dinge, die das Digitale Marketing 2009/2010 zum Erfolg führen werden.
Meiners:
1. Zunehmende Professionalisierung kleiner bis mittlelgroßer Akteure
2. Offene Schnittstellen: Die zunehmende Öffnung verschiedener Anbieter ermöglicht neue und innovative Anwendungen und bietet Endkunden echte Vorteile
3. Recommendation Marketing – vor allem, aber nicht ausschließlich im Zusammenhang mit der Monetarisierung sozialer Netzwerke
Was ist zur Zeit Ihr persönliches Lieblingsgadget?
Meiners: Die „WeatherEye” BlackBerry App war in meinem letzten Urlaub besonders nützlich.
Was ist Ihr persönliches Lieblingstool im Web?
Meiners: Google Insights for Search erleichtern es, neue Trends aufzuspüren und das Interesse an etablierten Themen zu verfolgen.
Von Klaus Eck
Veröffentlicht am 24. August 2009
Interviewreihe zum Thema Affiliate Marketing: Ron Hillmann, Geschäftsführer von Iven & Hillmann.
Welche Trends bestimmen derzeit das Affiliate Marketing? Welche Bedeutung gewinnt etwa Social Media für das Affiliate Marketing?
Hillmann: Für das erfolgreiche Management eines Affiliate Marketing Programms sind neben Expertenwissen und Erfahrungen mit der Branche auch das Beherrschen der Themen SEO, SEM, Mediaplanung und ein allgemeines Webmaster-Wissen von großer Bedeutung.
Social Media Portale sind ideale Plattformen für das Affiliate Marketing. Viele Publisher stimmen ihre Seitenkonzepte und Vermarktungsstrategien darauf ab. Wir beobachten zunehmend die Verbreitung von Affiliate Links oder -Werbemitteln in sozialen Netzwerken. Nicht nur Meinungen und Eindrücke werden geteilt, sondern es werden Produktempfehlungen weitergegeben, die mit einer überdurchschnittlichen Quote angenommen werden.
Welche Bedeutung messen Sie Mobile Media als Kanal für das Affiliate Marketing bei?
Hillmann: Das große Potenzial des Mobile Marketing als Werbekanal wird im Affiliate Marketing noch nicht optimal ausgeschöpft. Viele Merchants müssen noch die Voraussetzungen für eine mobile Vermarktung schaffen, zum Beispiel durch geeignete Landingpages. Mobile Endgeräte unterstützen derzeit leider noch nicht das Tracking per Cookie.
Unterstützen Sie den “Code of Conduct” des BVDW, der seit 2008 die missbräuchliche Anwendung von Affiliate-Links eindämmen will?
Hillmann: Für uns ist es selbstverständlich, dass die Richtlinien des Code of Conduct eingehalten werden. Und wir begrüßen die Diskussion über dieses Thema, weil es Risiken aufdeckt und Missbrauch eindämmt. Wir ermöglichen unseren Kunden vollständige Transparenz über Prozesse und Transaktionen auf allen Ebenen des Online Marketings.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Merchants und Affiliate-Partnern ist elementar für den Erfolg von Affiliate-Programmen. Wo sehen Sie typische Problemfelder und wie können diese behoben werden?
Hillmann: Affiliate Marketing ist ein Geschäft von Netzwerken und persönlichen Kontakten. Der Affiliate hat heute die Möglichkeit sich zwischen hunderten von Partnerprogrammen zu entscheiden. Wenn er nicht als wertvoller Partner wahrgenommen wird, besteht schnell die Gefahr der Abwanderung in Konkurrenzprogramme. Vertrauen ist hier ebenso wichtig wie ein zuverlässiges technisches Verständnis.
Merchants, die sich entscheiden in mehreren Affiliate-Netzwerken aktiv zu werden, sollten eine intelligente und gezielte Aussteuerung der Trackingcodes so installieren, dass verhindert wird, dass eine Bestellung in mehreren Affiliate-Netzwerken erfasst und möglicherweise mehrfach verprovisioniert wird.
Bestellungen und Leads aus dem Affiliate-Marketing sollten im Tagesgeschäft regelmäßig überprüft und abgeglichen werden. Unregelmäßigkeiten können so schnell entdeckt und analysiert werden. Insbesondere sollte festgestellt werden, ob Warenkörbe und Bestellnummern mit der Warenwirtschaft übereinstimmen.
Die Post-View-Messung gilt als spannende Entwicklung im Affiliate Marketing. Welche Gefahren, welche Chancen sehen Sie?
Hillmann: Vorteil ist, dass Merchant Imageaufbau und Abverkauf auf Erfolgsbasis betreiben können. Richtig eingesetzt können Mediaplaner von der PostView-Methode enorm profitieren.
Dabei wird die Werbung des Merchants auf Portalen und Werbeplätzen mit großer Reichweite auf Erfolgsbasis platziert, was für viele Merchants sehr interessant ist. So können Brandingeffekte auch im Performance Marketing nachvollzogen und optimal bewertet werden. Der Betreiber muss jedoch darauf achten, dass der Einbau der Werbemittel sichtbar erfolgt, und dann eine ausreichende Kommunikationsleistung stattfindet bzw. die Banner von den Besuchern tatsächlich gesehen werden.
Wie hoch sollte das Affiliate-Marketing-Budget eines Online-Shops Ihrer Meinung nach sein?
Hillmann: Das hängt von dem jeweiligen Geschäftsmodell eines Online-Shops ab. Wir beraten unsere Kunden mit einem ganzheitlichen Ansatz. Werbe-Maßnahmen und –Kanäle sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Sie beeinflussen einander und mit einer guten Mediaplanung lässt sich eine Werbebotschaft in ihrer Wirkung über verschiedene Maßnahmen und Kanäle mehrfach multiplizieren. Pauschal lässt sich hier nur sehr schwer eine Zahl nennen.
Von Klaus Eck
Veröffentlicht am 21. August 2009
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Jetzt Nägel mit Köpfen machen: Unter allen Teilnehmern des OSK 3.0 powered by PlusServer, die sich bis einschließlich Mittwoch, 19. August über unseren Ticketshop für unser Networking op kölsch anmelden, verlosen wir neun begehrte Karten für die exklusive, nicht-öffentliche dmexco-Party: Am 23. September, dem ersten Abend der neuen Fachmesse für die digitale Wirtschaft wollen es die Veranstalter mit der dmexco New York Party “richtig krachen lassen”. Wie auch beim Online-Stammtisch Köln wird hier das Networking im Vordergrund stehen, die Messe-Party will die “Interessen aller Aussteller und Besucher berücksichtigen”, wie es in der offiziellen Pressemappe heißt.
Also: Bis 19. August für den OSK 3.0 am 26.08. anmelden, und dann vielleicht am 23.September auf der dmexco-Party weiter am eigenen Netzwerk spinnen. Eine einzelne Karte hat einen Wert von 100 € zzgl. ges. MwSt.
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Von Silke Berg
Veröffentlicht am 20. August 2009
Es hat uns geschätzte 750 Tassen Kaffee und Expresso, gut 6 Kilogramm Gummibärchen, Monate Arbeit, Wochen am Telefon und jede Menge Nerven gekostet. Aber jetzt ist es endlich da: Das Conference-Programm der dmexco. Mit über 100 Referenten aus den USA, Asien, Europa und Deutschland, jeder Menge Top-Namen und einem inhaltlichen Angebot,das in Europa seinesgleichen sucht. Einzelne Referenten herauszuheben, fällt schwer. Am besten Sie machen sich selbst ein Bild.
Auch bei der Gestaltung der dmexco-Conference wollen wir Ihnen etwas Besonderes bieten. Deshalb gibt es in der 400 Gäste fassenden Congress Hall zwischen den Panels knackige Keynotes und kurze Elevator Speeches. Und wer im Publikum nicht auf die Fragerunde am Ende warten will, schickt seinen Beitrag per Mail an die Konferenzregie. Diese sichtet die Fragen und gibt die interessantesten Beiträge auf den Screen.
Noch interaktiver werden die Besucher der Debate Hall eingebunden. Über ein Live-Voting können Sie – wie im Fernsehstudio – direkt ihre Meinungen und Einschätzungen in die Diskussionen und Debatten mit einbringen. In der Debate Hall wird hitzig über heiße, aktuelle Themen diskutiert.
Vertiefendes Fach-Know-How, Erfolgsbeispiele aus der Praxis und jede Menge Details: die rund 70 Seminars der dmexco vermitteln Wissen für den Berufsalltag und vertiefen komplexe Themen rund um das digitale Marketing.
Eine weitere Innovation ist die Speakers’ Corner,das demokratische Redeformat der dmexco. Ganz wie ihr berühmtes Vorbild im Londoner Hyde Park können hier Digital Professionals, unabhängig von Funktion und Unternehmen, eine freie Rede zu einem Thema aus dem Bereich des digitalen Marketings halten. Die Speaker haben sich bereits im Sommer online für dieses Programmformat beworben.
Und das Einzigartige an der dmexco-Conference: Sie ist, wie auch die Messe, für Fachbesucher komplett kostenfrei. Haben Sie Themen und Referenten gefunden, die Sie interessieren? Dann registrieren Sie sich doch heute noch.
Von Christian Faltin
Veröffentlicht am 18. August 2009
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