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Burkhard Köpper: “Es ist wie im Sport: Auf Spitzenniveau kommen nur wenige”

Interviewreihe zum Thema SEM/SEO: Burkhard Köpper, Geschäftsführender Gesellschafter bei jaron.

burkhard_koepperGoogle dominiert den SEM-Markt in Deutschland. Wie geht Ihr Unternehmen mit dieser Vormachtstellung um?

Köpper: Grundsätzlich positiv. Suchmaschinenmarketing ist heute eine sehr komplexe Disziplin geworden. Google hat für uns Agenturen einen großen Markt geschaffen, den es vorher so nicht gab. Nur wenige Top-Agenturen beherrschen diese SEM-Klaviatur vollkommen.

Welche Chancen bieten neue Suchtechnologien wie beispielsweise die semantische Suche für das Marketing?

Köpper: Eine noch bessere Variante des Targeting. Je genauer das Targeting, desto geringer die Streuverluste und desto höher die Umwandlungsraten. Warum ist Suchmaschinenmarketing so erfolgreich? Es ist One2One! Je genauer die Ergebnisse, desto größer das Interesse beim User, desto effektiver das Marketing. Das Internet wird hier in Zukunft noch viele schöne Möglichkeiten entwickeln.

Der SEM/SEO-Markt gilt als besonders erfolgreich. Gibt es noch Potential? Wo sehen Sie Grenzen?

Köpper: Werden die Margen kleiner, muss das Volumen größer werden und der Automatisierungsgrad zunehmen. Das ist natürlich mit Investitionen verbunden, die sich mit der Zeit amortisieren werden. Das ist wie in der Industrie. Effizienzoptimierung im SEM-Bereich, wie im Online-Marketing insgesamt, ist ein permanenter Prozess, der unendlich Potenzial bietet. Es ist wahrscheinlich wie im Sport: Auf Spitzenniveau kommen nur wenige Prozent der Athleten.

Wie wichtig ist SEM/SEO als Bestandteil für gute Markenkommunikation? Wird SEM/SEO in Kampagnen ausreichend mit anderen Werbemethoden verzahnt?

Köpper: Meiner Meinung nach immer noch viel zu wenig. Nur wenigen Entscheidern in Unternehmen ist es wirklich zu vermitteln, wie groß die Abstrahleffekte einer TV-Kampagne zum Beispiel auf die Suchmaschine heute sind. Aber das Bewusstsein setzt sich durch. Die reinen eCommerce-Unternehmen machen das ja bereits intensiv.

Über welches Medium/Tool informieren Sie sich über die Neuigkeiten aus der Branche?

Köpper: Über die RSS Feeds in meinem iGoogle

Haben Sie einen TwitterAccount? Welche Twitterer sind für Sie besonders spannend?

Köpper: Ja, finde aber keine wirklich spannend, sondern die meisten eher nervig.

Veröffentlicht am 27. Mai 2009 1 Kommentar 1 Kommentar

SEM/SEO – ein Topthema in der Fachpresse

In den Medien, die rund um Online-Marketing berichten, gehören SEM und SEO seit langem zu den wichtigen Schwerpunkten. Wir haben uns in den Online-Angeboten der dmexco-Medienpartner umgesehen und einige Lesetipps für Sie zusammengestellt:

“Dramatischer Fachkräftemangel und steigende Werbepreise: In der Suchmaschinenbranche gibt es Probleme, von denen klassische Marketer und Werber nur träumen können” – so beschreibt die “werben und verkaufen” die Situation der SEM/SEO-Branche. Kein Wunder, dass sich die Fachpresse sehr für diese Online-Disziplin interessiert.

So berichtete die “w&v” ausführlich über die Kongressmesse Search Marketing Expo, die Ende April in München stattfand. Das Fachmagazin entwickelte dazu ein umfassendes Special, in dem unter anderem eine Studie über den Blickverlauf von Usern vorgestellt wird. Und Sumo-Chef Philipp von Stülpnagel betont dort im Videointerview, dass er vor allem Wachstumsschancen in den Opimierungsprozessen rundum stark umkämpfte Suchbegriffe sieht.

Die “Internet World Business” bietet in einer eigenen Rubrik eine Fülle an Informationen zum Thema SEM und SEO. Lesenswert ist auch die vierteilige Reihe “SEO-Grundlagen: Die optimierte Suche“. Zudem gibt das Fachmedium unter anderem Tipps, wie man die richtige Agentur findet und wie Web 2.0-Seiten für Suchmaschinen optimiert werden können.

Das britische Fachmagazin “newmediaage” betreibt ebenfalls eine eigene Rubrik, in der sie wichtige Branchennews veröffentlicht. In der wöchentlichen Kolumne  “Cooper on Search” berichtet der Reporter Will Cooper über SEM und SEO, zum Beispiel “Mobile is the new land of opportunity for search” .

Vogel Business Media bietet auf media-treff.de eine Aufzeichnung des 40-minütigen Webinars “SEO für (mittelständische) Unternehmen – Goldene Regeln der Suchmaschinenoptimierung und Zeit für Ihre Fragen!” (vom 28. Mai 2009 mit dem Referenten Heiko Eckert von bigmouthmedia). Schwerpunkt des Webinars waren die Business-to-Business-Märkte.

Die “Marktmacht Googles” gehört in allen Fachmedien zu den Topthemen – genauso in den Blogs. Ausgiebig wird dort immer wieder kompetent berichtet und diskutiert, etwa bei den “Internetkapitänen“, in “The Strategy Web” und im “SOS-SEO-Blog“.

Veröffentlicht am 27. Mai 2009 Kein Kommentar

Tim Ringel: “Durch semantische Suche wird Search als Marketingkanal komplexer”

Interviewreihe zum Thema SEM/SEO: Tim Ringel, CEO von metapeople.

tim-ringelGoogle dominiert den SEM-Markt in Deutschland. Wie geht Ihr Unternehmen mit dieser Vormachtstellung um?

Ringel: Keine Agentur in unserem Umfeld mag quasi Monopolstellungen, trotzdem oder gerade deshalb versucht die metapeople Gruppe mit Google im engen Kontakt zu stehen. Relevante Partnerschaften gehören gepflegt und dazu gehört ganz sicher auch Google. Selbstverständlich würden wir weitere Player – wie im US-Markt – sehr begrüßen und unterstützen

Welche Chancen bieten neue Suchtechnologien wie beispielsweise die semantische Suche für das Marketing?

Ringel: Die großen “neuen” Themen im Search sind Semantik, lokale und personalisierte Suche. Ganz gleich ob klassisch, mobil oder in sozialen Netzwerken. Ich bin davon überzeugt, dass gerade diese Themen ein neues Suchverhalten der User erzeugen, was Search als Marketingkanal erneut komplexer machen wird. Das bietet Chancen für bestehende Agenturen aber auch völlig neue Player im Markt.

Der SEM/SEO-Markt gilt als besonders erfolgreich. Gibt es noch Potential? Wo sehen Sie Grenzen?

Ringel: Das spannende am Markt ist die schnelle Veränderung, die nicht nur uns , sondern auch die Kunden trifft, und durch die Konsumenten im Internet bestimmt wird. SEO und SEA werden immer mehr zum Teil ganzer Performance-Marketing-Konzepte und das bietet viele Möglichkeiten zum Wachstum.

Wie viele Werbetreibende, Agenturen und Medien setzen Ihrer Schätzung nach SEM und SEO konsequent und effektiv ein?

Ringel: Viele Branchen sind schon sehr weit (Retail, Telco, Travel), andere wirklich große Branchen und Konzerne schlummern jedoch noch immer, gerade im Finance, Automotive und FMCG-Bereich. Wir  haben in Deutschland ca. 50 bis 60 Prozent des Potential von Search erreicht. Wachstum – Vertriebsrelevanz – ist also durchaus möglich und wahrscheinlich.

Wie wichtig ist SEM/SEO als Bestandteil für gute Markenkommunikation? Wird SEM/SEO in Kampagnen ausreichend mit anderen Werbemethoden verzahnt?

Ringel: Bei Kunden, die Performance Marketing als Vertriebskanal verstanden haben, ist die Verzahnung oft recht gut. Viele Unternehmen haben Search jedoch zwar entdeckt, aber entfachen lange nicht das volle Potential. Dazu ist eine Integration von Performance Marketing und der Dialog zwischen Onlinevertrieb und Marketing unabdingbar. Oft wird hier noch getrennt gesegelt.

Haben Sie einen TwitterAccount? Welche Twitterer sind für Sie besonders spannend?
Ringel: Branchenspezifisch @mattcutts, privat @mashable

Welches Unternehmen bewundern Sie für sein/e Online-Marketing/Online-Kommunikation?
Ringel: Simyo für die Experimentierfreudigkeit und Apple für ihre erschlagende Stringenz – was auch immer es Kosten mag ;)

Veröffentlicht am 26. Mai 2009 Kein Kommentar

Ronald Paul:”Potential gibt es in der Kombination von SEM und SEO”

Interviewreihe zum Thema SEM/SEO: Ronald Paul, Geschäftsführer Quisma.

ronald-paulGoogle dominiert den SEM-Markt in Deutschland. Wie geht Ihr Unternehmen mit dieser Vormachtstellung um?

Paul: Es ist nun mal eine Tatsache, dass wir, mit einem Marktanteil von über 90 Prozent in Deutschland, bei Google die Zielgruppen unserer Kunden treffen. Entsprechend fokussieren wir uns einerseits auf den Suchmaschinenprimus – lassen andererseits aber auch die restlichen 10 Prozent nicht außer Betracht, sondern optimieren die Kampagnen über alle Kanäle, die unseren Kunden Erfolg versprechen.

Welche Chancen bieten neue Suchtechnologien wie beispielsweise die semantische Suche für das Marketing?

Paul: Zunächst einmal bedeuten neue Technologien immer auch neue Herausforderungen für Werbetreibende und deren Agenturen. Wir beobachten technische Entwicklungen sehr genau, um auf daraus eventuell resultierende neue Vorzeichen für die Marketing-Kampagnen unserer Kunden kurzfristig reagieren zu können.

Der SEM/SEO-Markt gilt als besonders erfolgreich. Gibt es noch Potential? Wo sehen Sie Grenzen?

Paul: Potential gibt es vor allem noch in der Kombination beider Maßnahmen. Unsere Aufgabe ist es, alle vorhandenen Kanäle so aufeinander abzustimmen, dass die maximale Performance auf eine effiziente Art und Weise erreicht wird. Hierzu gehören die von Ihnen angesprochene Optimierung der Kosten, das permanente Training der Mitarbeiter, ganzheitliches Denken und innovative technische Lösungen.

Wie viele Werbetreibende, Agenturen und Medien setzen Ihrer Schätzung nach SEM und SEO konsequent und effektiv ein?

Paul: Bei weitem noch nicht alle. Während sich Mediaagenturen nach wie vor schwer tun und viele Agenturen für Webdesign dieses Thema auch noch nicht verinnerlicht haben, gibt es immerhin auf Unternehmensseite im FMCG-Bereich einige vielversprechende Ansätze. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass insbesondere die Chancen und Potenziale aus der Kombination von SEO und SEM vielfach noch nicht erkannt werden.

Wie wichtig ist SEM/SEO als Bestandteil für gute Markenkommunikation? Wird SEM/SEO in Kampagnen ausreichend mit anderen Werbemethoden verzahnt?

Paul: SEM und SEO tragen einen wichtigen Teil zur Markenkommunikation bei. Sie gehen jedoch noch einen wichtigen Schritt weiter und sorgen auch für effizienten Abverkauf. Die Verzahnung mit anderen Maßnahmen, vor allem mit Display Advertising und klassischen (offline-) Brandingkampagnen ist jedoch sicherlich noch ausbaufähig.

Haben Sie einen TwitterAccount? Welche Twitterer sind für Sie besonders spannend?

Paul: Ja, man kann uns unter @twisma folgen. Spannend sind zum einen Twitterer, die branchennahe und innovative Themen behandeln (@mashable, @contagiousmag, @BrandRepublic, @klauseck, @dmexco, @Windfelder, @kressZwitscher etc.). Wir verfolgen aber auch gerne, was es Neues von unseren Agenturkollegen (@wpponline, @MCInteraction) und den Verbänden (@BITKOM, @BVDW) gibt. Abseits des Business folgen wir aber auch @11Freunde_Feed – so viel Zeit muss sein

Veröffentlicht am 26. Mai 2009 Kein Kommentar

Thomas Eisinger: “Die Grenzen scheinen in einzelnen Bereichen erreicht zu sein”

Interviewreihe zum Thema SEM/SEO: Thomas Eisinger, Gesellschafter explido.

thomas-eisingerGoogle dominiert den SEM-Markt in Deutschland. Wie geht Ihr Unternehmen mit dieser Vormachtstellung um?

Eisinger: Wir arbeiten sehr eng mit Google zusammen. Hier ist in den letzten Jahren viel Kompetenz aufgebaut worden. Wir halten auch 3-way-Meetings zusammen mit Google bei unseren Kunden ab, um die Potenziale optimal auszuschöpfen. Die Reichweite von Yahoo! auf dem deutschen Markt reicht derzeit nicht aus, um eine echte Alternative darzustellen.

Welche Chancen bieten neue Suchtechnologien wie beispielsweise die semantische Suche für das Marketing?

Eisinger: Neue Suchtechnologien spielen derzeit keine Rolle. Für das Marketing sind immer nur die Kanäle interessant, wo sich die potenziellen Zielgruppen aufhalten. Und das sind ganz selten die technologischen “Early Adopters”! Im Prinzip wünscht sich jeder, dass weitere Player das “Googlepol” etwas schwächen, ich denke, das kommt aber eher aus der Richtung Social Media Plattformen!

Der SEM/SEO-Markt gilt als besonders erfolgreich. Gibt es noch Potential? Wo sehen Sie Grenzen?

Eisinger: Die Grenzen scheinen in einzelnen Bereichen – was die Kosten pro Klick betrifft – bereits erreicht zu sein. Wenn man aber in die Tiefe geht, so zeigt sich fast immer, dass durch optimierte Kampagnenstrategien, verbesserte Texte und durch Einsatz ausgefeilter Technik noch viel Potential vorhanden ist. Das ist genau der Mehrwert, den spezialisierte Agenturen bieten und der die Google-Kosten ganz deutlich senkt. Ich erwarte, dass einige Unternehmen in den nächsten Monaten die Erfahrung machen werden, dass inhouse gemanagte Kampagnen unter dem Strich teurer sind als durch Agenturen betreute Kampagnen.

Wie viele Werbetreibende, Agenturen und Medien setzen Ihrer Schätzung nach SEM und SEO konsequent und effektiv ein?

Eisinger: Von den Online Händlern setzen die meisten SEM schon recht ausgiebig ein, bei SEO gibt es nach wie vor Potenziale. Klassischen Agenturen fehlt immer noch oft die SEM / SEO Kompetenz, einige haben hier in den letzten zwei Jahren durch Zukäufe die Kompetenz erworben. Bei Verlagen / Meiden ist die Bandbreite extrem groß – von sehr professionell bis “was war noch einmal SEO?”

Wie wichtig ist SEM/SEO als Bestandteil für gute Markenkommunikation? Wird SEM/SEO in Kampagnen ausreichend mit anderen Werbemethoden verzahnt?

Eisinger: Die Erkenntnis, welch hohen Beitrag sowohl SEM als auch SEO für die Markenwahrnehmung leistet setzt sich mehr und mehr durch. Man stelle sich einfach vor, ein User gibt “Versicherung” ein und die Allianz wäre nicht zu finden! Hier überlassen noch immer zu viele Top-Player wesentlich kleineren – aber interaktiveren – Firmen das Feld!

Über welches Medium/Tool informieren Sie sich über die Neuigkeiten aus der Branche?
Eisinger: Hauptsächlich Newsletter: w&v, Internet World, ecin und Blogs wie www.affiliateboy.de

Haben Sie einen TwitterAccount?
Ja, bin aber noch am Testen!

Veröffentlicht am 25. Mai 2009 Kein Kommentar

Marcus Tober: “SEO ist ein wichtiges Element der Markenkommunikation”

Interviewreihe zum Thema SEM/SEO: Marcus Tober, Geschäftsführer und CTO bei Searchmetrics.

Markus ToberGoogle dominiert den SEM-Markt in Deutschland. Wie geht Ihr Unternehmen mit dieser Vormachtstellung um?

Tober: Natürlich versucht Google mit neuen Features und Specials die Suchmaschine so zu gestalten und attraktiv zu machen, dass ihre Kunden nur noch auf ihre Dienste zurückgreifen. Und genau von dieser Dynamik leben wir als Hersteller von SEO-Software. Wir beobachten und analysieren die Entwicklungen und neue Features bei Google sehr genau. Wir versuchen natürlich auf jede Änderung schnellstmöglich zu reagieren und mit unserer Software für unsere Kunden transparent zu machen, damit sie mit Ihren Angeboten nicht zurückfallen.

Welche Chancen bieten neue Suchtechnologien wie beispielsweise die semantische Suche für das Marketing?

Tober: Neue Suchtechnologien wie die semantische Suche oder personalisierte Suche bieten prinzipiell eine ganz neue Qualität und Relevanz von Suchergebnissen. Sie stellen aber auch völlig neue Anforderungen an SEM und SEO. Gerade semantische Suche wird seit Jahren heiß diskutiert – allerdings bin ich der Meinung, dass die Entwicklung noch zu langsam voranschreitet und Ergebnisse und Performance deutlich verbessert werden müssen, um die klassische Suchmaschine abzulösen.

Der SEM/SEO-Markt gilt als besonders erfolgreich. Gibt es noch Potential? Wo sehen Sie Grenzen?

Tober: Rückläufige Marketingbudgets fördern natürlich den Einsatz von SEM und SEO in Unternehmen – heutzutage wird auf Marketing-Maßnahmen gesetzt, die keine großen Streuverluste erzeugen und sich genau messen lassen. Hier stecken sicherlich die größten Potenziale, insbesondere im SEO-Markt 2009 und 2010. Allerdings mangelt es immer noch am Problembewußtsein für diese Themen in den Führungsetagen deutscher Unternehmen. Auch ein Mangel an erfahrenen und qualifizierten Mitarbeitern sind sicherlich eine Hürde.

Wie viele Werbetreibende, Agenturen und Medien setzen Ihrer Schätzung nach SEM und SEO konsequent und effektiv ein?

Tober: Rund 60 Prozent der Werbetreibenden setzen SEM ein, aber nur ein Drittel – höchstens – davon SEO. Wirklich effizient und konsequent im Sinne von “State-of-the-Art” ist davon wiederum nur ein geringer Teil. Tendenz steigend.

Wie wichtig ist SEM/SEO als Bestandteil für gute Markenkommunikation? Wird SEM/SEO in Kampagnen ausreichend mit anderen Werbemethoden verzahnt?

Tober: Crossmediale Vernetzung von Kampagnen ist sehr wichtig und wird heutzutage von vielen Unternehmen bereits praktiziert. Vor allem geringe Streuverluste und eine genau Auswertbarkeit der Maßnahmen macht SEM für die Markenkommunikation so attraktiv. Bei SEO ist das nicht so einfach. Mit neuen Werkzeugen kann jetzt auch die Wirksamkeit von SEO Maßnahmen prognistiziert und gemessen werden, so dass ein konkreter ROI gerechnet werden kann. Nicht zuletzt ist SEO durch die hohe Qualität und Kompetenz, die Internetanwender den ersten organischen Suchergebnissen zurechnen, auch ein wichtiges Element der Markenkommunikation.

Über welches Medium/Tool informieren Sie sich über die Neuigkeiten aus der Branche?

Tober: In erster Linie informiere ich mich natürlich über Blogs und Publikationen meiner SEO-Kollegen und -Wettbewerber. Hier beobachten wir besonders die US-Szene wie Rand Fishkin von SEOMoz.org.

Haben Sie einen TwitterAccount? Welche Twitterer sind für Sie besonders spannend?

Tober: Natürlich habe ich einen Twitter-Account, bin aber eher Leser als aktiver Schreiber. Es scheint so, dass heutzutage jeder twittert – spannender ist die Frage, wie viele es auch regelmäßig nutzen? Und speziell interessiere ich mich für die Auswirkungen auf SEO, die Twitter haben kann, und natürlich für Twitterer, die sich mit der SEO-Thematik auseinandersetzen. Es ist mir wichtig zu wissen, welche Stimmung unter den SEO-Experten, aber auch unter den SEO-Interessierten herrscht.

Veröffentlicht am 25. Mai 2009 Kein Kommentar

Umfrage: Wie oft twittern Sie auf einer Fachveranstaltung?

Jeden Tag findet in Deutschland zumindest eine Veranstaltung statt, auf der die Teilnehmer ihre Meinung via Twitter kund tun.  Es wird auf Kongressen nicht ganz so viel gebloggt wie getwittert,  weil ersteres in der Regel sehr viel Zeit kostet. Im Gegensatz dazu ist ein Twitterbeitrag in 140 Zeichen schnell verfasst und online gestellt. Außerdem kann man wunderbar via Smartphone twittern und dabei sogar gleich die Fotos mit ins Netz stellen.  Als Veranstalter oder Referent muss man heute damit rechnen, dass andere unmittelbar auf den eigenen Vortrag mit einer eigenen Meinung im Microblog reagieren und mitunter sogar Fragen stellen. Dadurch erhalten Kongressveranstalter direktes Feed und können die Erfolge quasi in Echtzeit nachvollziehen.

Aber wie stark nutzen Sie (als Twitterer) die Möglichkeiten des Gezwitschers? Schreiben Sie nur wenige Beitrage, in denen Sie Ihre Anwesenheit deutlich machen? Nach dem Motto: Ich bin einer der Kongressteilnehmer oder versuchen Sie anderen einen individuellen Eindruck von der Veranstaltung zu vermitteln? Mit welchem Anspruch gehen Sie mit dem Microblogging um?

Um das ein wenig herauszufinden, haben wir auf Twtpoll eine Umfrage gestellt, die sich nicht nur auf dmexo-Besucher bezieht, sondern auf alle Messe- und Kongressbesucher. Sie läuft bis zum 2. Juni und wird danach von uns ausgewertet werden.  Twtpoll ist ein einfaches  Twitter-Umfragetool, welches wir in Zukunft häufiger nutzen werden, um Sie als Blog- oder Newsletter-Leser bzw. Twitter-Follower besser kennenzulernen und stärker auf sie eingehen zu können. Mit der ersten Twitterumfrage wollen ein kleines Stimmungsbild einholen. Deshalb wäre es toll, wenn Sie hierbei mitmachen.

Twitter-Umfrage 1

Falls Sie selbst eine Twitter-Umfrage via Twtpoll erstellen wollen, müssen Sie dazu nur auf der Twtpoll-Website Ihren  Twitter-Namen eintragen, jeweils die Art der Frage bestimmen und dann in einem Freitext-Feld die Antwortmöglichkeiten vorgeben.

Nach dem Klick auf „Create Poll“ können Sie die Umfrage auf Twitter, Friendfeed, Facebook und vielen anderen Seiten posten, um möglichst viele Antworten zu generieren.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback, das Sie uns gerne auch via Kommentar geben können.

>> Twtpoll der dmexco:  Wie oft twittern Sie an einem Tag auf einer Fachveranstaltung?
>> Folgen Sie dmexco auf twitter

Veröffentlicht am 22. Mai 2009 Kein Kommentar

Call for Papers: create-effects.de sucht spannende Themen und Menschen

Gehören Sie zu den “Digital Professionals”? Gibt es ein spannendes Online-Marketing-Thema, das Ihnen aktuell unter den Nägeln brennt? Vertreten Sie eine starke, vielleicht auch polarisierende Meinung, die Sie bereits vor der dmexco diskutieren wollen? Dann freuen wir uns, wenn Sie als Gastautor in create-effects.de, dem Blog der dmexco – Kongressmesse für die digitale Wirtschaft, aktiv werden wollen. Nehmen Sie dazu mit uns Kontakt auf unter press@dmexco.de und besprechen Sie mit uns Ihre Vorschläge. Gerne diskutieren wir mit Ihnen redaktionelle Details, etwa Themenauswahl und Zeitplanung. Auch aktuelle Best-Practice-Beispiele (Case Studys), die ins Thememumfeld der dmexco passen, sind willkommen. Kurzum: Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Veröffentlicht am 20. Mai 2009 Kein Kommentar

Hermann Vaske: Was ist „Digital Creativity“?

Der  preisgekrönte Regisseur und Filmemacher Hermann Vaske dreht für die dmexco einen Film über „Digitale Kreativität“ und befragt dazu international bedeutende Kreativ- und Medienschaffende. Seine Interviews werden im September auf der dmexco erstmals vollständig gezeigt. Was dürfen wir erwarten, Herr Vaske?

vaske1„Spannende Interviews mit digitalen Stars aus Europa und Amerika. Der Film ist eine Reise durch alle Facetten der digitalen Welt. Eine Welt, die jünger und innovativer ist, in der mehr Bewegung ist als in den tradierten Disziplinen. Eine Welt, in der alles möglich scheint.

In wirtschaftlich schlechten Zeiten zählt Effizienz. Und dabei setzen sich digitale Kreativität sowie Online-Medien mehr und mehr gegen die traditionellen Medien durch. Mit Regeln für Kreativität ist es offline und online gleich. Man muss sie kennen, um sie zu brechen. In der digitalen Welt braucht man effiziente Ideen, originelle Ideen. Man sieht ganz schnell, was funktioniert und was nicht. Man kann sich nicht, wie früher in seinem Büro im 40. Stock der Madison Avenue zurücklehnen und sagen: ‘So, jetzt hauen wir 40 Millionen Dollar für eine Image Kampagne raus – und in einem halben Jahr wissen wir dann, ob sie funktioniert, oder nicht…’

Auf der Interviewliste stehen Cannes Cyber Jury-Präsident Lars Bastholm, Benjamin Palmer von der Barbarian Group, Nigel Morris von Isobar, Tom Ajello von Poke NY, Paul Parton von den Brooklyn Brothers sowie ADC-Sprecher Amir Kassai .Der ‘Kreative des Jahres’ 2008 war für mich Benjamin Palmer von der Barbarian Group. Mit Kampagnen wie ‘Burger King Subservient Chicken’, ‘Biomimetic Butterflies’ und ‘CNN’ ist er für mich der beste Kreative, konstant und überraschend zugleich.“

Veröffentlicht am 14. Mai 2009 1 Kommentar 1 Kommentar

BVDW-Fachgruppenleiter über Chancen in der Krise

Wie wirkt sich die aktuelle Wirtschaftskrise auf die Online-Marketing-Branche aus? Diese Frage stellten wir fünf Fachgruppenleitern des Verbands BVDW (Agenturen, E-Commerce, Mobile, Performance Marketing und Online-Vermarkterkreis) – und bekamen erstaunlich positiv gestimmte Antworten. Im Online-Marketing erhielten Werbetreibende das, was sie aktuell bräuchten, argumentieren die fünf Experten: Effizienz und Messbarkeit.

Marco Zingler, Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen im BVDW:

bvdw_marco_zingler“Gerade in der Krise müssen Werbebudgets effizient eingesetzt werden. Genau hier punktet Online-Werbung, da sich Zielgruppen ohne große Streuverluste anvisieren sowie Kampagnen genau messen und justieren lassen. Aktuell können wir beobachten, dass sich daher die Etats aus der Klassik in das Internet verschieben.”

Achim Himmelreich, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce:

bvdw_achim_himmelreich“Zunehmende E-Commerce-Aktivitäten sind eine Antwort auf die Krise: Der Fokus wechselt in einer solchen Phase naturgemäß von weit gestreuten Themen auf konkrete, effiziente und zudem messbare Maßnahmen.”

Mark Wächter, Vorsitzender der Fachgruppe Mobile:

bvdw_mark_waechter“Der Bereich Mobile profitiert eher von der Krise, da der Marketing-ROI (Return on Investment) exakt darstellbar ist und die Conversion-Rates enorm hoch ausfallen. Wir sehen eine zunehmende Verlagerung von Budgets aus der Klassik ins Digitale und hier insbesondere in Mobile. Nicht zuletzt investiert die arg gebeutelte Autoindustrie stark in Mobile. Auf der anderen Seite treiben wir natürlich die Aufklärungsarbeit über dieses junge Medium voran.”

Nils Hachen, Vorsitzender der Fachgruppe Performance Marketing:

090421_bvdw_nils_hachen“Es wird für Werbetreibende immer wichtiger zu erfahren, welches Ergebnis mit einer bestimmten Kampagne erzielt werden kann. Vor allem in Zeiten schwindender Budgets nimmt daher die Bedeutung des Performance Marketings weiter zu. Die Begründung: Kaum eine andere Marketingform passt sich effizienter den Bedürfnissen der Zielgruppe an und macht den Erfolg messbar.”

Paul Mudter, Vorsitzender des Online-Vermarkterkreis (OVK):

Paul Mudter, Geschäftsleiter Interactive bei IP Deutschland“Der Online-Werbemarkt wächst nicht mehr so schnell wie in den Vorjahren. Von einer Krise innerhalb der Branche kann bei dem dem vom OVK prognostizierten Wachstum von zehn Prozent für 2009 aber keine Rede sein. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass wir in einer Konsolidierungsphase stecken. Nur wer eine qualitative Reichweite, klare Positionierung und Alleinstellungsmerkmale bietet, wird als Online-Vermarkter gestärkt aus der Krise hervorgehen.”

Veröffentlicht am 12. Mai 2009 Kein Kommentar

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